175 Jahre Leybold - Vakuum-Pionier feiert Firmenjubiläum

Innovative Vakuumlösungen für Forschung und Industrie

175 Jahre Leybold
© Leybold GmbH
02.04.2025
Quelle:  Firmennews

Innovative Unternehmen haben oft eine interessante Geschichte. Ein traditionsbewusster Marktführer ist der deutsche Vakuumspezialist Leybold. Im Jahr 1850 von Ernst Leybold in Köln gegründet, hat das Unternehmen zahlreiche bahnbrechende Meilensteine und Produktentwicklungen erreicht. Jetzt, im Jahr 2025, feiert der renommierte Hersteller sein 175-jähriges Bestehen.

Wichtige Rolle in vielen Bereichen
Zu den Kernkompetenzen von Leybold gehören die Entwicklung und Fertigung standardisierter, individueller Lösungen zur Vakuumerzeugung und Prozessgasförderung sowie kundenspezifischer Vakuumsysteme. Die Komponenten, Systeme und Dienstleistungen des Vakuumpioniers spielen weltweit in vielen Bereichen eine wichtige Rolle, zum Beispiel in der industriellen Beschichtung, in der Analytik sowie in Forschungs- und Entwicklungsprozessen.

Dynamische Märkte, hohe Anforderungen
Mit seiner umfassenden Anwendungskompetenz und der Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen hat Leybold einen wesentlichen Einfluss auf die Effizienz von Prozessen und Wertschöpfungsketten. Dies ist derzeit besonders wichtig, da die Marktdynamik und die globalen Herausforderungen, wie zum Beispiel der Klimawandel, besonders groß sind.

Weiterführung des Namens Leybold
Der Unternehmer Ernst Leybold legte den Grundstein für das Unternehmen, als er 1850 von Bayern ins Rheinland zog. Mit der Eintragung des Unternehmens in Köln wurde Leybold zum Begründer der industriellen Vakuumtechnik. Auch nach dem Verkauf des Unternehmens im Jahr 1870, das unter dem Namen „E. Leybold's Nachfolger“ weitergeführt wurde, blieb seine Vision intakt.

Zusammenarbeit mit Dr. Wolfgang Gaede
Seinen Nachfolgern gelang 1906 in Zusammenarbeit mit Dr. Wolfgang Gaede der Durchbruch in der Vakuumtechnik: zum Beispiel mit dem Grundprinzip der Turbomolekularpumpe (1911) und der Anwendung der Diffusionspumpe (1913), die beide noch heute im Einsatz sind. Auch das 1935 patentierte Gasballastgerät zum Abpumpen von Dämpfen ist noch in Gebrauch.

Industrielle Nutzung des Vakuums
Die Vakuummetallurgie begann 1913: Dr. Wilhelm Rohn, Leiter des physikalischen Prüflabors der W.C. Heraeus GmbH, entwickelte in Hanau ein Verfahren zum Schmelzen hochreiner Metalle im Vakuum, das 1918 patentiert wurde. Wilhelm Carl Heraeus gelang es 1931, Metalle auf Glas zu verdampfen und ebnete damit den Weg für die Vakuumbeschichtungstechnik. In der Folge wurde die Vakuumtechnik zunehmend in der Verfahrenstechnik eingesetzt.

Bedeutende Marke mit großer Anziehungskraft
Im September 2016 übernahm das schwedische Unternehmen Atlas Copco AB mit Sitz in Stockholm 100 Prozent von Oerlikon Leybold Vacuum, das nun Teil der Atlas Copco Division Vacuum Technique ist. In der Mehrmarkengruppe mit rund 53.000 Mitarbeitern und Kunden in über 180 Ländern ist Leybold eine wichtige Marke, die mit ihrer großen Tradition und ihrem guten Ruf eine wichtige Rolle spielt.

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